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Portugals Problemfall: Wie wird man bloß Cristiano Ronaldo los?

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06.10.2026

Der Lauf der Zeit macht vor keinem Halt. Weder Politiker, Künstler, Popstar noch große Fußballer können die Uhr stoppen; egal wie populär, eloquent oder treffsicher sie auch sind. Handelt es sich um Solisten, die nur alleine ihren Ruf verspielen, ist man als Fan oder Zuschauer noch geneigt, das Verpassen des richtigen Augenblicks für den Absprung eine zeitlang zu tolerieren. Tanzen sie aber in einer Mannschaftssportart, das hat durchaus sozialdemokratische Relevanz, fortlaufend aus der Reihe und trüben damit unaufhaltsam den Auftritt des Teams, der Firma oder ihrer Partei, muss doch irgendein Letztverantwortlicher den Schlussstrich ziehen. Weil nur wenige diese Konsequenz beherrschen, wird vielerorts weitergewurstelt. Auch in Portugals Nationalteam, in dem Cristiano Ronaldo schon längst keine Rolle mehr spielen dürfte – aber sich aufgrund seiner Errungenschaften scheinbar weiterhin alles leisten kann.

Ronaldos Erfolge sind unbestritten. Europameister 2016, fünf Mal Champions-League-Sieger, Meister in England, Spanien, Italien und Saudi-Arabien, er war fünf Mal........

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