Hopfen und Malz verloren: Die skandalösen Bierbecherwerfer der Bundesliga
Ohne Bier und Wurst kommt ein Fußballfan hierzulande im Stadion nur sehr selten aus. Ohne, das sagen fast alle, gehe es eben nicht. Warum dann aber immer wieder einige diesem Credo widersprechen und sich kurzerhand, ob in der Emotion, patscherten Momentaufnahme oder im verblendeten Verlangen eines ganzen Blocks, von ihrem Getränk trennen und es auf den Rasen, auf Spieler, Trainer oder Schiedsrichter werfen? Es ist ein entbehrliches Schauspiel. Und, es hat obendrein einen stolzen Preis.
Den Anlass einer landesweiten „Presse“-Umfrage bei zwölf Bundesligaklubs lieferten die Anhänger des SV Ried, die sich im Cup-Halbfinale an Lask-Trainer Dietmar Kühbauer stießen und als Bierwerfer übten. Die Preisspirale pendelt sich zwischen 4,90 und 5,7 Euro ein; nicht eingepreist ist der pro Wurf verlorene Pfand. Das billigste Stadion-Bier erhält man aktuell in Hartberg, ein Krügerl (Stiegl) schlägt hier mit 4,90 € zu Buche. Die teuerste „Halbe“ gibt es bei Blau-Weiß Linz: 5,7 € für ein „Original“, der Vertrag mit........
