Beim Budget sollte „Durchkommen“ nicht genug sein |
Österreich erhielt sein Zeugnis dieses Jahr schon vor Notenschluss. Und das Urteil der EU-Kommission fiel auf den ersten Blick gar nicht schlecht aus: Die Nettoausgaben steigen heuer voraussichtlich um 2,1 Prozent und damit schwächer als im Rahmen des Defizitverfahrens erlaubt. Österreich erfülle seine Verpflichtungen insgesamt „auf zufriedenstellende Weise“, heißt es in den länderspezifischen Empfehlungen.
Wirklich gut ist das aber eben nur auf den ersten Blick.
Bevor jetzt im Finanzministerium die Sektkorken knallen oder beim obligatorischen Schulschluss-Eis gefeiert wird, sollte man sich die Zahlen genauer ansehen. Denn Österreichs Neuverschuldung bleibt hoch: 4,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), heuer wie auch im kommenden Jahr, sind beileibe kein Grund, sich auf die Schultern zu klopfen.........