Fleisch essen, Fliegen, Fußball schauen |
Wenn man es genau nimmt, kann man an der Fußball-WM, die am 11. Juni beginnt, wenig Gutes finden. Aufgeteilt auf Austragungsorte in den USA, Kanada und Mexiko ist ihr nur mit Superlativen beizukommen: die teuersten Tickets, die weitesten Wege, der höchste Ausstoß von Emissionen. In fünf Wochen wird das Abhalten des Turniers laut Klima-Thinktank „New Weather Institute“ so viel CO2 ausstoßen wie Länder wie Kroatien in einem Jahr.
„Johnny“ brachte den Friedenspreis
Politisch ist die WM sowieso überschattet. Abgesehen von Einreisehürden, dem Aufmarsch von ICE-Beamten und zu erwartenden Menschenrechtsverletzungen ist von US-Präsident Donald Trump jene würdelose Selbstinszenierung zu erwarten, die ihn kennzeichnet. Sein Freund Gianni Infantino (den er „Johnny“ nennt) hat ihn schon als Mann des Friedens ausgezeichnet, nun wird ihm der Fifa-Präsident noch viele Gelegenheiten bieten zu strahlen. „Wie uns Trump die WM........