Die Strategie des Unicredit-Chefs: Ein Manager setzt auf Zermürbung
Commerzbank-Übernahme: Unicredit setzt auf Zermürbung
Die Strategie des Unicredit-Chefs: Ein Manager setzt auf Zermürbung
Seit anderthalb Jahren kämpft der italienische Finanzkonzern um die Macht bei der Commerzbank. Der Plan hat einiges für sich. Doch statt zu werben, macht der Chef sich Feinde.
Andrea Orcel strotzt vor Selbstbewusstsein, als er am Dienstag die Zwischenbilanz seiner Unicredit präsentiert. Es sei das 21. Rekordquartal in Folge, betont er immer wieder. Nur in einem Punkt ist der italienische Banker scheinbar ambitionslos: Das Kaufangebot für die Commerzbank werde wohl kaum zur Kontrolle über den deutschen Konkurrenten führen.
Doch Orcel behält sein Ziel im Blick. Mit geringstmöglichem Aufwand hat die Unicredit seit Herbst 2024 eine Beteiligung an der Commerzbank aufgebaut, an der niemand vorbei kommt. Dass sie nun ein Kaufangebot für alle Aktien auf den Tisch legt, ist Formalität: Bei einer Beteiligung von 30 Prozent ist die Käuferin dazu verpflichtet. So haben die Commerzbank-Aktionäre die Möglichkeit, jedes ihrer Papiere gegen 0,485 Aktien der........
