Eklat bei „Berlinale“: Jemand muss Konsequenzen ziehen – aber nicht die Politik
Kommentar zum Ringen um die "Berlinale"-Chefin: Nicht die Politik - aber jemand muss Konsequenzen ziehen
Eklat bei Berlinale: Jemand muss Konsequenzen ziehen – aber nicht die Politik
Nach Völkermord-Vorwürfen gegen die Bundesregierung und einer Gaza-Debatte, die die Berlinale überschattete, wird über die Rolle von Intendantin Tricia Tuttle gestritten. Politiker sollten nicht eingreifen – aber die Festivalmacher über ihre Rolle nachdenken.
Keine Frage: Die Politik hat sich aus der Kunst herauszuhalten. Sie darf ihr weder inhaltliche Vorgaben noch Einschränkungen verordnen. Insofern ist die Aufregung über die Meldungen verständlich, wonach die Bundesregierung die Ablösung von Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle betreibe, weil sie unliebsame Äußerungen bei dem Filmfestival nicht verhindert habe.
Vernachlässigt man die Frage, wieso sich eine unabhängige Kunstszene überhaupt mit Staatsknete subventionieren lässt, ist der Streit um ihre Unabhängigkeit schnell geklärt: Kritik – selbst überzogene, sogar falsche Kritik – an der Regierung darf nicht bestraft werden.
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