Die EU hat dem Terror in Nahost und dem Iran zu lange bloß zugeschaut
Ungewöhnliche Gäste beim EU-Gipfel in Zypern: Der kuwaitische Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats, Jassim Mohammed al-Budaiwi, der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa, dessen ägyptischer Amtskollege Abdelfattah al-Sisi – willkommen geißen von Gastgeber Nikos Christodoulides, dem Präsidenten Zyperns.
In der Nachbarschaft der Europäischen Union finden drei Kriege statt, die das Weltgeschehen bestimmen: in der Ukraine, im Iran, im Libanon. Der erste, ein klassischer Eroberungskrieg Russlands gegen ein demokratisches Land, tobt seit mehr als vier Jahren. Beim anderen, den die USA und Israel erst vor sechs Wochen gegen das diktatorische Mullah-Regime begonnen haben, herrscht gerade ein brüchiger Waffenstillstand. Aber er hat das Potenzial für weit größere Zerstörung. Im Libanon geht es um die Bekämpfung der Terrororganisation Hisbollah.
