Der Krieg trifft Europa hart, die EU-Staaten müssen Farbe bekennen

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz besuchte vergangene Woche US-Präsident Donald Trump, um mit ihm über die Lage im Irakkrieg zu verhandeln. Hinterher warnte er davor, den Krieg allzu lange auszudehnen.

Am Beispiel Deutschland kann gezeigt werden, warum Europa auch beim Irankrieg wieder einmal unvorbereitet und ratlos in eine tiefe Krise stürzt. Es zaudert. Allzu viele möchten den Kopf am liebsten in den Sand stecken. Das ist verständlich, aber eine Selbsttäuschung. Mit jedem weiteren Kriegstag wird deutlicher, dass nicht nur die Menschen am Persischen Golf, sondern ebenso die Europäer von den Folgen voll getroffen werden. Die Energiepreise steigen bereits enorm, globale Lieferketten leiden. Das ist nur ein Vorspiel auf den nächsten Wirtschaftseinbruch.


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