Keine Ausreden mehr! Wir müssen jetzt übers Spritsparen sprechen

Durch die Straße von Hormus – dieses Foto zeigt ein angegriffenes thailändisches Schiff am 11. März – zwängen sich 20 Prozent des weltweit geförderten Erdöls.

Da hat sich jemand verplappert. Vergangene Woche sagte die konservative deutsche Wirtschaftsministerin Katherine Reiche vor Öl-Managern in Texas, dass es ab Ende April bei Sprit in Deutschland physisch knapp werden könnte, falls der Irankrieg unvermindert weitergeht. Reiches Aussage schlug derart Wellen, dass ihr eigenes Ministerium noch am selben Tag zurückrudern musste: Die Ministerin habe lediglich ein Worst-Case-Szenario beschrieben, hieß es.


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