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Zivilgesellschaft in Corona-Zeiten

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27.03.2021

Die Corona-Krise hat die Schwächen unseres politischen Systems offengelegt: Der Bundeskanzler der Republik Österreich hat nur eine Koordinierungsfunktion, wenn er die geschickt und mit persönlicher Autorität wahrnimmt, dann läuft es. Wenn nicht, dann schon weniger. Oder: Der Föderalismus hat seine Meriten, aber in einer echten Krise stellt sich heraus, dass die Landesfürsten und Provinzkaiser viel zu viel auf ihre Sonderinteressen setzen.

Was tun? Eine Möglichkeit wäre, dass sich Bürgerinnen und Bürger zusammenfinden, die von unten, von der Basis her, etwas für die Erneuerung unserer, wie sich herausstellt, wenig krisentauglichen politischen Struktur tun wollen. Die sogenannte Zivilgesellschaft ist in den westlichen Demokratien durchaus in der Lage, durch Mobilisierung etwas zu bewirken. Fridays for Future etwa hat das Denken der Jugend sensibilisiert.

Die erstarrte repräsentative Demokratie braucht auch engagierte Bürgerinnen und........

© derStandard


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