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Die FPÖ hat kein freundliches Gesicht

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17.09.2019

"Gäbe es Norbert Hofer nicht, müsste man ihn erfinden", sagte Herbert Kickl (links) über seinen Parteifreund am Parteitag in Graz.

"Das freundliche Gesicht von Norbert Hofer hier ist etwas ganz anderes als die Untergriffe von Kickl", sagte Sebastian Kurz vergangene Woche in einer ORF-Wahlkonfrontation. Der Spitzenkandidat der ÖVP machte dem Spitzenkandidaten der FPÖ dieses Kompliment nicht zum ersten Mal. Und besonders originell war Kurz dabei auch nicht.

Seit der Bundespräsidentenwahl 2016 pflegt der neue FPÖ-Chef dieses Image des sanften, freundlichen und sachlichen Politikers. Und seine Strategie geht auf. In Porträts und Kommentaren ist Hofer stets "das freundliche Gesicht der FPÖ", "der freundliche Blaue" oder gar "fröhlich, freundlich, zurückhaltend".

Seit dem Scheitern der türkis-blauen Regierung wird Hofers Image mithilfe der ÖVP weiter ausgebaut: im freiheitlichen Gegensatzpaar "Hofer/Kickl". Dort der sich brachial gebärdende und........

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