Welche österreichischen Wörter sollten wiederbelebt werden?

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Von Fisimatenten über Kokolores bis Pompfüneberer: Im Alltag ist vieles davon fast verschwunden, obwohl diese Begriffe Sprache lebendig und bildhaft machen. Da wären etwa die Fisimatenten: ein herrlich altmodisches Wort für unnötige Komplikationen oder Umstände. "Mach keine Fisimatenten!" heißt so viel wie: Hör auf, Dinge zu verkomplizieren! Ebenso bildhaft ist Kokolores, ein Ausdruck für Unsinn oder etwas völlig Abwegiges, der durch seinen Klang eine gewisse Leichtigkeit und Ironie mitbringt. Auch der Begriff Gspusi für eine lockere Liebesbeziehung zeigt, wie viel Ausdruckskraft im österreichischen Wortschatz steckt. Und fast schon legendär ist der Pompfüneberer, ein morbides Wort für den Leichenbestatter, das die besondere österreichische, oft auch schwarze Sprachkomik widerspiegelt, ganz im Sinne von: Der Tod, das muss ein Wiener sein.


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