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Kalergi

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20.03.2019

In den letzten Jahren haben die Österreicher den jüdischen Beitrag zu ihrer Kultur erkannt und feiern und vermarkten ihn ausgiebig

Der Tod der Fernsehjournalistin Elizabeth Toni Spira hat in der österreichischen Öffentlichkeit ein großes Echo gefunden. Das war neben ihren journalistischen Verdiensten auch der Tatsache geschuldet, dass Spira eines der letzten Exemplare des urwienerischen assimilierten jüdischen Bildungsbürgertums war, einer Spezies, die heute nur noch in Spurenelementen vorhanden ist.

Toni hatte am 24. Dezember Geburtstag. Dieser Anlass wurde Jahr für Jahr mit einem großen sogenannten "Weihnukka"-Brunch im Hause Spira gefeiert, einer Mischung aus Weihnachten und Chanukka. Mit beiden Festen, dem christlichen wie dem jüdischen, hatte das Geburtstagskind nicht viel im Sinn, aber es war eben doch ein Wiener Fest.........

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