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Kalergi

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23.01.2019

Wir leben derzeit in einer aufgeheizten Atmosphäre, in der die Regierung alles tut, um zugewanderten wie eingesessenen Muslimen das Leben schwerzumachen

Die schiitische Moslemgemeinde in Wien wollte auf einem vom iranischen Staat gekauften Grundstück eine Moschee bauen. Abgelehnt. Die Begründung: Der ins Auge gefasste Standort liegt in einem Gewerbegebiet. Eine richtige Entscheidung? Oder eine falsche?

Derzeit gibt es in Österreich für 700.000 Muslime drei Moscheen: in Wien-Floridsdorf, in Imst und in Bad Vöslau. Zum Vergleich: Im kleinen ersten Bezirk in Wien stehen nicht weniger als 22 christliche Gotteshäuser. Das Gros der Muslime versammelt sich zum Beten in mehr oder minder obskuren Lokalen, von denen niemand weiß, wo genau sie sind. Religion im Untergrund. Der Zustand erinnert an die Zeit vor dem Toleranzedikt Kaiser Josephs II., in der es Protestanten und Juden verboten war, ihre Gebetsstätten........

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