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Klaus Wowereit als Präsident dürfte ganz im Sinne des Investors sein

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15.09.2021

Still ruht der See? Bei Weitem nicht. Das jüngste Interview von Hertha-Investor Lars Windhorst in der „Süddeutschen Zeitung“ hat etliche Wellen geschlagen. Aber weil alle dachten, er wolle sich nun ins Sportliche einmischen, in die Trainerfrage: Bleibt Pal Dardai oder nicht? Dabei gab seine Antwort hierzu nichts her außer einer Unterstützung für Sport-Vorstand Fredi Bobic und dessen Kurs, der Ambition verlangt.

Vielmehr geht es um andere, deren Namen Windhorst nicht nennen mochte, die den hochgesteckten Zielen des Tennor-Managers aus dessen Sicht entgegenstehen. Da fällt einem wer ein? Präsident Werner Gegenbauer und seine Gefolgsleute. Von denen fühlt sich Windhorst immer wieder in schlechtes Licht gerückt.

Seine Worte deuten an: Unter der Oberfläche sind die Strömungen stark. Hertha nähert sich einer größeren Auseinandersetzung: einer um Anspruch, Kurs, Leidenschaft, Teamspiel. Und die Erfüllung der gemeinsamen Absichten.

374 Millionen Euro hat die Gruppe um Windhorst bereits gegeben, sie ist bereit, noch mehr in den Verein zu investieren, wenn die Führung den Plan des „Big City Clubs“ nicht nur endlich akzeptiert, sondern lebt. In der Hinsicht war Windhorsts Verweis auf Liga- und Stadtkonkurrent 1. FC Union Berlin nahe an einer Warnung.

Union als positive Herausforderung

Der Investor hat nämlich in Union einen Kronzeugen, dass sich große Veränderungen binnen weniger Jahre verwirklichen lassen, wenn die Einstellung und die vereinsinterne Aufstellung stimmen. Union, gerade aufgestiegen, spielt um Titel........

© Der Tagesspiegel


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