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Bruno Labbadia tut Hertha BSC gut

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23.05.2020

Die Geschichte von Bruno Labbadia und dem VfL Wolfsburg dürfte längst allgemein bekannt sein. Als Labbadia im Frühjahr 2018 beim VfL als Trainer anfing, schlugen ihm von den Fans Spott und Häme entgegen. Als er dann nach knapp anderthalb Jahren und dem Einzug in den Europapokal aus mehr oder weniger freien Stücken seine Tätigkeit in Wolfsburg beendete, war der Trennungsschmerz groß.

Bei Hertha BSC hat dieser Prozess nicht ganz so viel Zeit in Anspruch genommen. In Berlin sind sie eben mal wieder ein bisschen schneller als in der niedersächsischen Provinz.

Auch in Berlin gab es die fast schon üblichen Vorbehalte gegen Labbadia, als Hertha ihn vor anderthalb Monaten zum neuen Cheftrainer ernannte. Einigen war diese Lösung nicht originell genug, zu wenig glamourös, gerade für einen Verein, der so gern glänzen und strahlen will wie die ganz Großen. Inzwischen aber ist Bruno Herthas Liebling. Und das durchaus zu Recht.

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Zwei Spiele, zwei Siege, sieben Tore, kein Gegentor. Mit einer solchen Bilanz hat noch kein Trainer seine Tätigkeit bei Hertha begonnen. Und auch wenn die Datenbasis nach zwei Spieltagen naturgemäß noch etwas dünn ist und ein souveräner 4:0-Erfolg im Derby gegen den Lokalrivalen Union........

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