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Dramatischer Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Sven Schulze verteidigt einsam die Brandmauer

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Mitten im Auge eines stürmischen Wahlkampfs wird es einsam. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU), der die erste AfD-Regierung verhindern soll, steht ziemlich allein im Gegenwind. Dabei ringt er nicht nur mit der Bundesregierung im fernen Berlin, deren Streitereien die Menschen obersatt haben. Inzwischen ist das schwierigste Terrain seine eigene Partei. Die CDU generell im Osten und besonders in Sachsen-Anhalt steht vor einer inneren Zerreißprobe zwischen links und rechts. Und droht dabei, ihre Mitte zu verlieren.

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Schulze, der neben dem die Umfragen weit anführenden AfD-Posterboy Ulrich Siegmund zu technokratisch rüberkommt, muss an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen. Die Bundes-CDU ist nach dem erzwungenen Abgang von Fraktionschef Jens Spahn aufgewühlt, Gerüchte über einen Kanzlertausch könnten sich nach einem Desaster bei den Ost-Wahlen zu Kampagnen auswachsen. Mehr als ein Auftritt mit Bundeskanzler Friedrich Merz, mit dem Schulze vor ein paar Monaten noch rumkumpelte, ist im CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt........

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