Infantino gehorcht Trump: Die Fifa verkauft die Idee des Sports |
Es ist rund zehn Monate her, dass Gianni Infantino mal wieder zu Besuch war bei seinem guten Freund Donald Trump. Der Fifa-Chef präsentierte ihm im Oval Office die goldene Siegertrophäe der Fußball-Weltmeisterschaft. Der US-Präsident nahm sie strahlend in die Hände und fragte: „Kann ich sie behalten?“
Knapp zwei Wochen vor dem Finale sieht es aus, als würden Trump und Infantino tatsächlich alles dafür tun, damit der Pokal in den USA verbleibt. Vor dem Achtelfinale des Gastgebers gegen Belgien in der Nacht zu Dienstag (2 Uhr deutscher Zeit) wurde die Sperre gegen US-Torjäger Folarin Balogun zur Bewährung ausgesetzt. Er ist damit spielberechtigt.
Es ist das erste Mal seit 1962, dass ein Spieler bei einer WM nach einer Roten Karte im nächsten Spiel nicht aussetzen muss. Die Umstände sind ähnlich skandalös wie damals, als Brasiliens Verbandschef mithilfe der Politik einen Einsatz von Garrincha im Finale ergaunerte – und zum zweiten Mal Weltmeister wurde.
Julian Graeber hätte Balogun als Schiedsrichter keine Rote Karte gezeigt,........