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Schluss mit der Häme!

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29.01.2020

Vor ein paar Wochen irrte Alexander Zverev noch orientierungslos durch die Tenniswelt. Oder wie es Boris Becker ausdrückte: Zverev konnte den Lichtschalter in einem dunklen Zimmer nicht finden. Jetzt, nach fünf Siegen bei den Australian Open, strahlt der junge Deutsche mit der Sonne in Melbourne um die Wette. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, was mir das bedeutet“, sagte der 22-Jährige am Mittwoch nach dem erstmaligen Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale.

Dass Zverev kein so schlechter Tennisspieler ist, hat er hinlänglich bewiesen. Er gewann einige Turniere der Masters-Series, holte sich 2018 sogar den Titel bei den ATP-Finals in London. Doch bei den Grand Slams schied er Jahr für Jahr oft zuverlässig in den frühen Runden aus und musste dafür viel Kritik einstecken. Dazu kam eine gewisse Beratungsresistenz, die in der Trennung von Coach Ivan Lendl gipfelte. Stattdessen gibt sein Vater weiter den Ton auf dem Tennisplatz an.

Zverev zeigte sich in der Vergangenheit oft sprunghaft und zuweilen dünnhäutig

Viele Freunde hat sich Alexander Zverev in der Vergangenheit mit seinem sprunghaften, zuweilen dünnhäutig wirkenden Auftreten nicht gemacht. Gerade in Deutschland muss er immer wieder den........

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