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Der Fußball braucht endlich neue Regeln

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04.02.2020

Im Fußball wird mal wieder debattiert. Erst taten das die Spieler auf dem Platz mit den Schiedsrichtern. Nach Ansicht Letzterer jedoch viel zu oft, weshalb sie neuerdings lieber Karten zücken, als sich auf Diskussionen einzulassen. Und deshalb reden nun die Trainer. Statt mit ihren Spielern über deren Verhalten allerdings lieber über das der Schiedsrichter. Kann ja auch nicht sein, dass die eine Regelverschärfung erst ankündigen und sie dann tatsächlich auch umsetzen.

Auffällig dabei ist, dass wie auch immer geartete Meinungsverschiedenheiten zwischen Spielern und Unparteiischen in anderen Sportarten längst nicht so extrem ausgelebt werden wie im Fußball. Was uns nun zu einem Vorschlag wie dem von Handball-Schiedsrichter Lars Geipel führt. Der regte in der "Rheinischen Post" an, Spieler künftig nur noch temporär und nicht mehr dauerhaft vom Platz zu stellen. Borussia Mönchengladbachs Alassane Plea hätte sich demzufolge beim Spiel in Leipzig für ein paar Minuten außerhalb des Platzes abkühlen können und wäre danach komplett resozialisiert wieder aufs Spielfeld zurückgekehrt.

Nettospielzeit, Shoot-Out und vier Viertel statt zwei Halbzeiten

Und weil das so schön klingt, könnten die Fußball-Oberen doch gleich noch über ein paar weitere Regeln aus anderen Sportarten nachdenken. Sie haben sie ja selbst schon ins Spiel gebracht. Ralf Rangnick beispielsweise fände eine Nettospielzeit toll, in der wie im Eishockey die Uhr bei jeder Unterbrechung angehalten wird. Und auch Marco van........

© Der Tagesspiegel