Gaudi um wirklich jeden Preis: Das Oktoberfest? Muss man ja nicht mögen

An diesem Wochenende hält die Republik kurz inne. Ein wichtiges Ereignis steht an, wie jedes Jahr Anfang Oktober. Es geht um ein Fest für Millionen von Menschen – und ein Stück deutscher Identität. Sie ahnen, worum es geht, oder?

Korrekt: das Oktoberfest. Oder die Wiesn. Das geht so schön von der Zunge.

Am Sonntag also endet die 191. Wiesn. Das Volksfest ist nicht nur in München weltbekannt, sondern in der Tat überall auf dem Planeten. Vom brasilianischen Blumenau bis zum kanadischen Kitchener, vom chinesischen Qingdao bis zum namibischen Windhoek.

Johannes Altmeyer Johannes Altmeyer verantwortet beim Tagesspiegel die Koordinierung und Weiterentwicklung des Newsletter-Portfolios. Für das Ressort Internationales schreibt er regelmäßig über die US-Innen- und -Außenpolitik. Frühere Stationen waren unter anderem der Axel-Springer-Verlag (Business Insider, Welt), Media Pioneer und N24 (heute Welt).

Überall dort gibt es nämlich Oktober- oder Bierfeste, die sich am berühmten Vorbild aus Bayern orientieren. Export können wir Deutschen einfach. Krise, überall Krise, geht’s aber um den Alkohol, macht uns so schnell keiner was vor.

Auf der Münchner Bierbank sind wir noch wer. Eine Maß für bis zu 15,90 Euro? Was soll der Geiz?

Dazu immer wieder diese eindrucksvollen Zahlen: 3,8 Millionen Menschen waren bislang schon auf der Theresienwiese. Nach dem Sonntag dürfte sich die Zahl auf deutlich über sechs Millionen erhöht haben.

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