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Ist Tom Bartels zu parteiisch? Unsinn!

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22.06.2021

Hat es das schon einmal im deutschen Fernsehfußball gegeben? Die ARD, genauer die "Sportschau" hat sich am Dienstag für ihren EM-Kommentator Tom Bartels entschuldigt: „Tom Bartels kommentiert die Spiele mit besten Wissen und Gewissen aus einer neutralen Perspektive. Dass das in manch einer emotionalen Situation gegebenenfalls nicht immer gelingt, bitten wir zu entschuldigen“, twitterte die „Sportschau“ in Reaktion auf eine der kritischen Stimmen.

Nicht wenige Zuschauer hatten moniert, Bartels habe es bei der Übertragung des mitreißenden EM-Spiels Dänemark gegen Russland am Montag an Neutralität fehlen lassen, er hätte parteiisch kommentiert, aus seiner Sympathie für Dänemark kein Hehl gemacht.

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Hier fünf Gründe, warum einem Tom Bartels seine Tonalität auf keinen Fall eingeschränkt, geschweige denn verboten gehört.

1. Eine Allensbach-Umfrage kam jüngst zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Deutschen die Meinungsfreiheit in Gefahr sähe. Nur 45 Prozent der Befragten hatten demzufolge das Gefühl, die politische Meinung könne frei geäußert werden. Das ist der niedrigste Wert in einer solchen Allensbach-Umfrage........

© Der Tagesspiegel


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