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Die neuerliche Beschwörung der Impf-Gerechtigkeit

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05.09.2021

Was haben so gut wie alle europäischen und globalen Treffen auf höchster Ebene in diesem Jahr gemeinsam? Die Mächtigen dieser Welt beteuern den Stellenwert der globalen Impfsolidarität. Motto: Die anhaltende und nach wie vor gefährliche Corona-Pandemie kann nur dann erfolgreich überwunden werden, wenn die Menschen in allen Regionen der Erde ausreichend gegen das Coronavirus immunisiert sind. Es ist das Dogma der Pandemiebekämpfung: unumstößlich, unumgänglich – und bisher unerfüllt.

In Rom treffen sich, persönlich und nicht virtuell, seit Sonntag und bis zum heutigen Montag die Gesundheitsminister:innen der G-20- Staaten, also der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Italien hält derzeit den Vorsitz der Gruppe und möchte einen „Pakt von Rom“ unterzeichnen lassen, in dem wieder einmal hoch und heilig versichert wird, die internationale Zusammenarbeit beim Impfen zu verstärken.

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Fast 7,9 Milliarden Menschen sollen auf der Erde leben, und nach den erfassten Impfungen sind rund 2,17 Milliarden Menschen vollständig gegen Sars-CoV-2 immunisiert, also etwa 28 Prozent. In Deutschland verfügen 61 Prozent über den vollständigen Impfschutz. Das ist nach wie vor zu wenig, um der Pandemie Herr zu werden, aber doch deutlich........

© Der Tagesspiegel


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