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Für Armin Laschet werden es zwei harte Wochen bis zur Wahl

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13.09.2021

Manchmal rumpelt es im Wahlkampf kräftig. Und sei es nur im Fernsehstudio wie zum Auftakt des TV-Triells am Sonntagabend. Für einige vielleicht schon der Höhepunkt der Auseinandersetzung, weil sie diesen Wahlkampf ohnehin als langweilig schmähen, geprägt von Nebensächlichkeiten und einem Personalangebot, das wenig begeistert. Aber das ist ein Zerrbild.

Langweilig ist diese Auseinandersetzung keineswegs. Im Gegenteil. Es ist diesmal ein richtiger Wahlkampf, wie man ihn in der Ära Merkel kaum erlebt hat. Diesmal ist Dynamik drin. Die Amtsinhaberin tritt nicht mehr an, was Raum für Neues schafft. Und den Wählerinnen und Wählern einiges abverlangt. Sie sind ernsthaft auf der Suche nach Anhaltspunkten für ihre Entscheidung. Das führt auch zu ordentlich Bewegung in den Umfragen. Es sind nur noch zwei Wochen bis zur Wahl. In diesen 14 Tagen kann die Bevölkerung einen spannenden Polit-Thriller verfolgen, bei dem sie selbst die Hauptrolle haben und am Ende entscheiden.

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Und ja, die politischen Hauptdarsteller sind vielleicht keine Stars. Aber sie schärfen seit Wochen ihr Profil. Dass ihr Bild in der Öffentlichkeit auch von Pannen und Patzern bestimmt wird, liegt daran, dass es eben keine sind. Aufgehübschte Biografien, Lacher an unangebrachter Stelle, die Weigerung Verantwortung in komplizierten Finanzskandalen zu übernehmen - das alles spielt eine Rolle, weil es um die Frage geht, wie Kandidaten, die das wichtigste politische Amt in Deutschland übernehmen wollen, mit Drucksituationen, mit Kritik und Fehlern umgehen.

Insofern war das zweite TV-Triell am Sonntagabend wieder ein erhellender Schlagabtausch. Schärfer als beim ersten Mal. Pointiert und durchaus leidenschaftlich geführt. Die Vorzeichen waren ähnlich wie beim ersten Aufeinandertreffen: Armin Laschet steht immer noch massiv unter Druck, weil er in den Umfragen nicht mehr richtig vom Fleck kommt.

Auch diesmal........

© Der Tagesspiegel


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