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Raumfahrt | Russlands ISS-Rückzug legt die Problematik von Sanktionen offen

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02.08.2022

Dass Russland aus der Internationalen Weltraumstation ISS aussteigen würde, hatte sich seit Ende Februar angebahnt. Gleich nach dem Beginn des Ukrainekriegs brachte der damalige russische Raumfahrtchef Dmitri Rogosin seine „Skepsis“ zum Ausdruck, die Zusammenarbeit mit den westlichen Partnern könne über 2024 hinaus fortgesetzt werden. Dieses Jahr war zwar schon ursprünglich als Ende der ISS vereinbart gewesen, die USA hätten aber gern bis 2030 weitergemacht und darauf hatte man sich zwischenzeitlich auch geeinigt. In der vorigen Woche gab Juri Borissow, Rogosins Nachfolger, den russischen Ausstieg für 2024 bekannt. Die verbleibenden zwei Jahre braucht Russland, um eine eigene Station aufzubauen.

Russland ist für den Antrieb der ISS verantwortlich, dafür wird der Westen in zwei Jahren keinen Ersatz finden. Noch nach Borissows........

© der Freitag


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