Trump droht Havanna: Kuba soll wieder in den Schoß des US-Imperiums
Das Gespenst der Intervention ging nach dem 3. Januar auf Kuba um, dem völkerrechtswidrigen US-Angriff auf Venezuela. Es war US-Präsident Donald Trump, der die Spekulationen mit gewohnt großer Geste bediente. „Sie bekommen ihre ganze Unterstützung von Venezuela. … Es sieht so aus, als würde es einfach fallen“, so Trump über Kuba, und legte in den vergangenen Tagen mehrfach nach. Es werde „kein weiteres Öl oder Geld für Kuba gehen“, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social und riet der kubanischen Regierung zu einem Deal.
Wie der aussehen könnte, sagte der Mann im Weißen Haus aber nicht. Havanna reagierte schnell und gewohnt kämpferisch. Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte an, sein Land werde sich „bis zum letzten Tropfen Blut“ verteidigen. Ob seine Armee soweit intakt ist, um die Insel effektiv gegen eine Invasion oder eine chirurgische Militäroperation wie in Caracas verteidigen zu können, ist aber alles andere als klar angesichts einer das Existenzielle tangierenden Wirtschaftskrise. Die hat die Insel je nach........
