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Peru | Eklat auf Quechua

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13.09.2021

Wer dachte, der zähe Streit um den Regierungswechsel in Peru wäre mit der Bestätigung des Kabinetts von Präsident Pedro Castillo Ende August abgeschlossen, hat sich getäuscht. Das neue Regierungsteam ist hochumstritten, folglich gehen die Machtkämpfe in die nächste Runde. Was nicht nur die rechte Opposition empört, das ist die Person des künftigen Premiers. Guido Bellido zählt zum Führungszirkel der leninistischen Partei Perú Libre, für die der Linkskandidat Castillo zur Wahl angetreten war, ohne freilich Parteimitglied zu sein und das Parteiprogramm mitzutragen. Die Nominierung Bellidos wirkt wie eine Machtdemonstration, um Castillo an Perú Libre zu binden, was für das Ansehen der neuen Regierung eher fatal ist. Einerseits kritisieren undogmatische Linke Bellido heftig für abwertende Äußerungen über Frauen und Homosexuelle, andererseits ist er wegen Korruption und „Terrorismusapologie“ angeklagt. Zwei Minister verweigerten den Amtseid, als sie von der Personalie........

© der Freitag


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