Geheimtipp: Grönland und die Oderbruchkippe |
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Geheimtipps freizugeben, widerspricht dem Geheimen. In der Hoffnung, dass es auch geheim bleibt, will ich von meinem Lieblingsspaziergang erzählen, der erst durch die KG Grönland führt und dann auf die Oderbruchkippe herauf und herum.
Jetzt, im Winter, ist es wunderbar still und der saubere Schnee knirscht unter den Spikes, die ich mir als Oma über meine Schuhe gezogen habe. Die Angst, dennoch auszurutschen, lässt mich vorsichtig gehen. Gegen Radfahrer wurden seit einiger Zeit Kipptüren als Zugang zu den Kleingärten angebracht, die jedoch von geübten Radfahrern fast während der Fahrt geöffnet werden können. Ich bewundere diese Geschicklichkeit. Die Kipptüren sind selbst für uns Fußgänger schwer zu öffnen.
Die Lauben und die kleinen Gärten liegen weiß bedeckt und verlassen da. Der Schnee verhüllt die individuellen Gestaltungen der Beete; erst im kommenden Frühjahr werden sie wieder sichtbar sein. Ach, ich freue mich darauf. Auf die Blumen, die sich durch die Gartenzäune drängen und die ich in der Dämmerung mit einer mitgebrachten Schere für einen kleinen Strauß abschneiden werde.
Schilder mit Erklärungen zu der Idee und der Geschichte der Kleingärten findet man mehrfach am Wege. Durch die wachsende Industrialisierung zogen viele Menschen vom Land in die Stadt. Um dem Mangel an Wohnraum und Lebensmitteln zu entgehen, entstand die Idee der Laubenkolonien, um durch den eigenen Anbau von Gemüse und Obst eine Selbstversorgung zu ermöglichen. Heutzutage........