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Von wegen Elon Musk: Schon Kaiser Wilhelm fuhr vor 110 Jahren E-Auto

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03.06.2022

Berlin - „Blas da ma nich so uff!“ – „Komm ma wieder runter von dein Ast!“ – „Mach nich so ville Wind mit dein kurzet Hemde!“ Das sagt der alte Berliner, wenn „eena anjibt wie ne Tüte Mücken“. Und es gibt ja so manche Leute, denen kann es nicht groß genug sein. Die bauen nicht nur Mega-, sondern gleich Gigaprojekte in die Landschaft. Vormittags schießen sie dicke Raketen ab, mittags kaufen sie das Unternehmen Twitter und abends prügeln sie sich mit Putin, um die Welt zu retten. Zumindest bieten sie es an, so wie neulich der Milliardär Elon Musk.

Die Tesla-Gigafactory – das wasserschlürfende Beton-Monster in Brandenburg – soll bald Zehntausende E-Autos vom Band spucken. Elon Musk gilt als Visionär. Dabei saß der eigentliche Visionär einst bei mir um die Ecke. Das habe ich erst neulich bei einem Spaziergang festgestellt.

Tesla-Fabrik Grünheide: Tesla will sein Werk um 170 Hektar........

© Berliner Zeitung


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