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Streit um Panzer-Ausstellung vor russischer Botschaft spitzt sich zu

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Wieland Giebel ist wütend, und das äußert sich bei ihm so, dass er Sätze mit Ironie spricht: „Ach ja, genau“, sagt er, „wenn Putin erfährt, dass in Berlin Panzer auf der Straße stehen, wird er quer durch Polen sofort direkt in Berlin einmarschieren.“ Der 72-Jährige lacht auf und sagt noch einmal sicherheitshalber, weil es eben um Krieg geht, dass er das ironisch meine. Aber nein, dieses Argument lasse er nicht gelten. „Das Bezirksamt macht nicht internationale Politik, nur weil es eine Kunstaktion genehmigt.“

Das nämlich ist tatsächlich eines der Argumente, das vom Bezirk Mitte vorgebracht wurde, warum vor der russischen Botschaft keine Panzer stehen dürfen: Sie berühren außenpolitische Interessen der Bundespolitik. Enno Lenze und Wieland Giebel vom Berliner Story Bunker hatten diese Aktion mit den Panzern auf der........

© Berliner Zeitung


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