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Spiking-Fall im Berghain: Wie häufig kommen Spritzenangriffe in Clubs vor?

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30.05.2022

Wenn Alison Lewis nur eine Sache anders hätte machen können, nachdem sie vor einer Woche aus dem Berghain morgens herauskam, sagt sie: Sie wünschte, sie hätte einen Bluttest gemacht. „Das hätte mir einen Beweis geschaffen“, sagt die 32 Jahre alte Australierin im Gespräch mit der Berliner Zeitung. „Die meisten Menschen, die meine Geschichte hören oder lesen, glauben mir ja, aber ich wünschte auch, ich könnte es noch besser beweisen.“ So bleiben ihr nur Vermutungen, auch was die Droge angeht, die sie angeblich vergiftet hat: „Es könnte Fentanol gewesen sein“, sagt sie, „oder Hypnol, GHB oder Scolopolamin.“

Lewis wurde in der Nacht von Sonntag zu Montag vor einer Woche im Club Berghain mit einer Droge betäubt. Sie ist sich ganz sicher, dass sich sonst nicht erklären ließe, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte: Plötzlich spürte sie Taubheit, bekam einen trockenen Mund und Halsschmerzen und wusste nicht mehr, wer und wo sie war.

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Das alles hat ihr große Angst gemacht, und seit sie am Dienstag eine Einstichstelle in ihrem linken Oberarm fand, glaubt sie an einen Zusammenhang mit anderen Fällen. Immer wieder verlieren Menschen in Clubs das Bewusstsein und stellen anschließend eine Stichwunde wie nach einer Spritze fest. Gleichzeitig sind die Vorfälle sehr........

© Berliner Zeitung


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