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Nach der Spritzen-Attacke im Berghain: „Ich dachte wirklich, ich sterbe jetzt“

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29.05.2022

Alison Lewis ist eine australische Künstlerin, die unter dem Künstlernamen Zoé Zanias Musik macht. Die 32-Jährige beginnt nächste Woche eine Tour in Bukarest und wurde in dieser Woche in Berlin für etwas bekannt, das ihr sehr unangenehm ist: Sie wurde offenbar Opfer eines Drogen-Attentats. In einem Post auf Instagram schrieb sie, dass sie in der Nacht von Sonntag auf Montag im Club Berghain auf der Tanzfläche Atemnot bekam.

Nachdem das medizinische Personal vor Ort sie wiederbelebt habe, spürte sie Taubheit, einen trockenen Mund und Halsschmerzen — und konnte sich nicht erinnern, wo sie war. In einem Café in Friedrichshain erzählt sie der Berliner Zeitung, was genau im Berghain in jener Nacht vor einer Woche passiert ist, warum sie sich an die Öffentlichkeit gewandt hat und wie die Reaktionen bisher dazu waren.

Berliner Zeitung: Wie geht es Ihnen?

Alison Lewis: Es geht mir gut. Ich habe noch immer ein schlechtes Gefühl, wenn ich an das Ereignis denke, aber ich bin froh, dass alles gut ausgegangen ist. Derzeit bin ich noch immer überwältig von all den Menschen, die mir auf Instagram geschrieben haben. Es sind hunderte.

Warum waren Sie vor einer Woche im Berghain?

Ich lebe seit neun Jahren in Berlin und mache Musik. Ich bin auch schon dreimal im Berghain aufgetreten, der Club war eine Zeitlang mein Wohnzimmer und noch heute ist er vor allem ein sicherer Ort, wo ich mit meinen Freunden eine gute Zeit haben kann. An diesem Abend vor einer Woche hat ein Freund von mir aufgelegt. Wir sind um 23 Uhr hineingegangen.

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© Berliner Zeitung


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