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„Ich habe Affenpocken, aber meinen Arbeitskollegen würde ich es nicht sagen“

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04.06.2022

Der Patient, dessen Name der Redaktion bekannt ist, ist 31 Jahre alt, wohnt in Neukölln, arbeitet in einem großen Büro, lebt in einer offenen Beziehung mit einem Mann. Am Mittwochmorgen bekam er die Diagnose Affenpocken. Er glaubt, er habe sich Mitte Mai angesteckt, bevor die ersten Fälle in Berlin bekannt waren. Er erzählt, wie er damit umgeht und warum er seiner Großmutter und seinen Arbeitskollegen nicht sagt, welche Krankheit er hat.

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Berliner Zeitung: Wie geht es Ihnen?

Patient: Mir geht es inzwischen gut. Heute ist der erste Tag, an dem ich außer den Pocken keine anderen Symptome habe.

Welche Symptome waren es denn am Anfang?

Die waren schon sehr schlimm: Ich hatte Fieber, fühlte mich sehr abgeschlagen, hatte Glieder und Muskelschmerzen. Außerdem hatte ich noch ein Symptom, das normalerweise nicht zu den Affenpocken passt: schlimmen Durchfall. Aber all das wurde nach ein paar Tagen schwächer und dann kamen die Pocken.

Was sind das für Pocken?

Sie sind schon groß, ich habe so fünf oder sechs davon. Bei der westafrikanischen Variante treten wohl nicht so viele auf und offenbar habe ich auch einen milderen Verlauf.

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© Berliner Zeitung


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