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Daniel Radcliffe: „Das ist irre – da muss ich mitmachen!“

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30.06.2020

BerlinZwei Jahre ist es her, dass Daniel Radcliffe (30) in Neuseeland und München für den Actionfilm „Guns Akimbo“ vor der Kamera stand, der 2019 beim Filmfestival in Toronto Weltpremiere feierte. Damals trafen wir ihn zum Interview, also lange bevor abzusehen war, dass der Film als einer der ersten in der Corona-Zeit in die wiedereröffneten deutschen Kinos kommen würde. Und auch lange bevor er sich öffentlich gegen die Diskriminierung von transgender Menschen starkmachte, nachdem die Bestseller-Autorin J.K. Rowling mit transphoben Äußerungen aufgefallen war. Der Schriftstellerin verdankt Radcliffe bekanntlich seine Karriere: 2001 schlüpfte er erstmals in die von ihr geschaffene Figur des Harry Potter, die er dann in insgesamt acht Filmen spielte. Zuletzt war der Brite eher in kleinen, manchmal schrägen, manchmal anspruchsvollen Filmen wie „Kill Your Darlings“, „The F-Word“ und „Horns“ zu sehen. Am 25. Juni läuft nun die Filmgroteske „Guns Akimbo“ in Deutschland an.

Mr. Radcliffe, Ihr neuer Film „Guns Akimbo“ ist ein ziemlich wilder, recht brutaler Ritt, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Was reizte Sie daran?

Ich wurde ehrlich gesagt schon neugierig, als mir das Drehbuch geschickt und in der E-Mail in einem Satz zusammengefasst wurde: ein Mann, dessen Hände mehr oder weniger durch automatische Waffen ersetzt wurden. Da wollte ich gleich mehr wissen. Und spätestens als ich dann die Szene las, wo meine Figur zum ersten Mal mit diesen an seinen Händen festgeschraubten Waffen auf Toilette muss, war ich begeistert. Ich dachte nur: Das ist einfach irre, auch in seiner Mischung........

© Berliner Zeitung