Der 1. FC Union Berlin kann für ein achtes Erstligajahr planen

Am Seitenrand blies Steffen Baumgart die Backen auf. Durchpusten! Gerade hatte Schiedsrichter Sven Jablonski ein letztes Mal an diesem Tag seine Pfeife benutzt, das Spiel zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Union Berlin beendet. Der Trainer der Köpenicker konnte nach Wochen voller Enttäuschungen über einen 1:0-Erfolg (0:0) im Breisgau jubeln, der sich lange nicht angebahnt hatte, dafür letztlich aber umso erlösender war. Woo-yeong Jeong hatte sich als Joker in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein Herz gefasst, war von der rechten Seite nach innen gezogen und hatte mit links abgeschlossen. Flach im Eck und unhaltbar für Torhüter Noah Atubolu schlug der Ball ein. Der Rest war Jubel in Rot und Weiß.

„Wir haben heute sehr lange sehr gut verteidigt, haben wenige Torchancen des Gegners zugelassen und uns ein wenig das Glück erarbeitet, das wir vorher oft nicht hatten. Ich sehe uns nicht als die Mannschaft, die als verdienter Sieger den Platz verlässt. Wir haben letztlich den Lucky Punch gesetzt, aber es hätte auch genau andersherum sein oder 0:0 ausgehen können – da wäre ich auch nicht unzufrieden gewesen“, bilanzierte Baumgart nach........

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