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Der 1. FC Union darf in Dortmund nur kurz auf ein wundersames Comeback hoffen

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19.09.2021

Berlin/Dortmund - Es sind Tage und Stunden der Ernüchterung für die Spieler und Verantwortlichen des 1. FC Union Berlin. Denn am Sonntag ging die Elf von Trainer Urs Fischer wie schon am Donnerstag nach einem leidenschaftlichen Kampf als Verlierer vom Platz. 71 Stunden nach dem 1:3 bei Slavia Prag im Auftaktspiel der Conference-League-Gruppenphase unterlagen die Köpenicker beim Ligaspiel in Dortmund dem gastgebenden BVB mit 2:4 (0:2), wirkten wie vor drei Tagen zunächst total überfordert, um sich in der zweiten Hälfte erneut an einem wundersamen Comeback zu versuchen. Fakt ist allerdings, dass Unions Cheftrainer in den kommenden Tagen nach der seltenen Erfahrung von zwei Niederlagen in Folge erst mal mit Aufbauarbeit beschäftigt sein wird.

Im Profifußball unserer Tage gibt es im Endeffekt keine Geheimnisse mehr, da können die Klubs ihre Übungseinheiten auch weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren. Dank der Vorarbeit der Scouts und Videoanalysten wissen die jeweiligen Cheftrainer zumeist bestens Bescheid, sprechen dementsprechende Warnungen aus.

So wird Fischer bestimmt noch einmal darauf hingewiesen haben, dass die Dortmunder im Besonderen über ihre linke Angriffsseite aufgrund des dort zum Einsatz kommenden Personals ein außergewöhnliches Spieltempo entwickeln können. Raphaël Adelino José Guerreiro, der Portugiese, gibt dort einen extrem offensiven........

© Berliner Zeitung


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