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Mauerarchäologe: „Findet man Patronenhülsen im Todesstreifen – das erzeugt Schauder“

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Die Mauer, die Berlin von 1961 bis 1989 trennte, war knapp 160 Kilometer lang. Nach der Wende verschwanden die verhassten Bauwerke schnell; 90 Prozent sind verschwunden. Doch es gibt unterirdische Anlagen, die durch archäologische Grabungen wiederentdeckt wurden. Sie zeugen dauerhaft von der Existenz des komplexen Sperrsystems.


© Berliner Zeitung