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Tipps für einen Urlaub in Venedig: Zu schön, um nicht hinzufahren

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23.04.2022

Venedig enttäuscht seine Besucherinnen und Besucher nie. Egal, ob es schüttet oder die Sommersonne die Lagunenstadt aufheizt, ob im Februar oder im September – die Stadt am Mittelmeer entfaltet ihre Magie bei jedem Besuch aufs Neue. Italien verschenkt seine besten Momente in der Hauptstadt der Region Venetien mit vollen Händen: Essen, trinken, shoppen, Kunst und Kultur genießen kann man in der Stadt, die auf mehr als hundert Inseln erbaut wurde, im Überfluss. Hier ein paar Tipps.

Wenn Geld keine Rolle spielt, dann gibt es in Venedig eine Auswahl an sehr luxuriösen Hotels. Das legendäre Hotel Danieli unweit des Markusplatzes beispielsweise bietet ein Doppelzimmer ab 700 Euro die Nacht an, das ist allerdings der Sparpreis ohne Frühstück (53 Euro pro Person). Pittoresk steigt man im Hilton Molino Stucky Venice (Giudecca 810, Giudecca 30133) im Gebäude einer ehemaligen Stuckfabrik ab. Aber auch Hotels wie der Palazzo Bauer, The Gritti Palace oder The St. Regis bieten jeden erdenkbaren Luxus und so opulent-schicke Zimmer und Suiten, dass man eigentlich gar nicht vor die Tür will.

Das will man aber und so ist der Anbieter Airbnb auch in Venedig eine Alternative. Die Wohnungen in der Innenstadt sind meist erschwinglich und beginnen in der Regel bei rund 60 Euro pro Nacht. Achten Sie darauf, dass das Apartment einen Balkon hat – Venedig ist sehr warm im Sommer –, und erwarten Sie ansonsten nicht zu viel vom Interieur: Italiener finden des Prinzip der teutonischen Gemütlichkeit eher absonderlich und es ist kein Vorurteil, dass sich alles sich auf das Leben außerhalb der eigenen vier Wände konzentriert. Dementsprechend schlicht sind die meisten Wohnungen eingerichtet. Das spielt aber keine Rolle, denn warum sollte man drinnen bleiben in dieser Stadt?

Da Venedig nicht besonders groß ist, kann man wenig falsch machen bei der Auswahl seines temporären Standorts. Wer es lebendiger mag, der versucht, in einer der beiden größten Stadtteile unterzukommen: Entweder in Cannaregio im Nordwesten mit seiner Einkaufsstraße Strada Nova, dem historischen jüdischen Ghetto und dem fantastischen Palast Ca' d'Oro. Oder aber in Castello, dem Viertel, in dem sich die Biennale-Gärten und das Arsenale-Gelände befinden und dessen Via Garibaldi eine der beliebtesten Straßen der Stadt ist: Trattorien, Cafés und Pizzerien wechseln sich ab, nicht sehr teuer, aber durchaus annehmbar für einen ordentlichen Lunch und einen oder zwei Cocktails vor dem Dinner.

Wer es etwas ruhiger und auch weniger touristisch mag, der mietet sich in Sant'Elena ein. Die kleine Insel am östlichsten Ende der Stadt ist ein ruhiges Wohnviertel, und keine Idylle ist hier ein Klischee: Vor den Tante-Emma-Läden (reizend und gut sortiert:........

© Berliner Zeitung


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