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Früher drauf, heute dicht: Diese Berliner Clubs vermissen wir schmerzlich

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25.04.2022

Das Berliner Nachtleben gilt international als aufregend. Aber mal Hand aufs Herz: Wie viele Clubs in dieser Stadt, vom Berghain einmal abgesehen, gibt es in Berlin noch, die einem internationalen Vergleich standhalten können? Während viele osteuropäische Städte wie Prag, Warschau oder auch Bukarest mittlerweile ein wesentlich frischeres und aufregenderes Nachtleben bieten, zehrt man in der deutschen Hauptstadt noch vom Ruf vergangener und glanzvoller Tage. Hier ein paar Clubs, die es so nicht mehr oder gar nicht mehr gibt und die wir bis heute schmerzlich vermissen.

Donnerstag rein, Dienstag wieder raus. Das war – kurz gesagt – die Bar25, dieser wunderbar verschrobene Techno-Club am Spreeufer, der gefühlt nie richtig geschlossen hatte. Die ganz Hartgesottenen blieben gern mal mehrere Tage, hatten sie doch einen eigenen Stammgast-Spint im Club für Hygieneartikel und Wechselunterwäsche; allenfalls ein kleines Schläfchen wurde zwischendurch mal auf den Holzterrassen unter freiem Himmel verrichtet – der „Bar25-Sonnenbrand“ war in Berliner Feierkreisen damals durchaus ein Begriff.

Nachtleben in Berlin Dresscode für die Berliner Clubs: Was man für Berghain und Co. anziehen sollte

Ein wunderbar laissez-fairer Umgang mit Öffnungszeiten, der Studierenden oder gar Arbeitenden erlaubte, am Montagmorgen – nach einer dicken Line Speed und dem hastigen Zähneputzen in der Clubtoilette – eben mal in die Uni oder ins Büro zu fahren, nur um nach getaner Arbeit direkt wieder in der Bar zu landen. Club-Besitzer und -Mitarbeiter wohnten übrigens gleich ganz auf dem Areal an der Holzmarktstraße.

Der Grünstreifen vor dem Club, der jedes Wochenende von Druffis auf Decken bevölkert wurde, der für den Drogenkonsum bereitgestellte Beichtstuhl im Inneren,........

© Berliner Zeitung


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