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Warum mir das Gendern so wichtig ist

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27.09.2021

Nach meiner ersten Kolumne gab es viel Zuspruch. Von „riesengroßen Fußstapfen“ und einer „schweren Nachfolge“ war die Rede. Zum Glück habe ich selbst ziemlich große Füße und eine Nachfolge ist so schwer, wie man sie sich macht. Es gab auch Kritik. Warum ich „der modernen Ignoranz“ folge und den Genderstern nutze, fragte ein Leser. Ein alter Freund schrieb, so würden Frauen zur „Fußnote im Weltgeschehen“ degradiert. Es brauche keine gendergerechte Sprache, sondern gendergerechtes Denken.

Vor meiner Zeit als Kolumnistin schrieb ich für die Berliner Zeitung einen Artikel mit ähnlichem Inhalt. „Der Gender*stern reicht nicht. Gleichberechtigung braucht faire Strukturen“ war der Titel. Thema waren die Ostfrauen, ihr Selbstverständnis und der Irrsinn, dass wir im Jahr 2021 noch Sternchen-Debatten führen (müssen). Da........

© Berliner Zeitung


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