Kein Platz im Zentrum: Dostojewski-Denkmal in Dresden rückt an den Rand
Seit Juni vergangenen Jahres ist das Dostojewski-Denkmal aus dem Dresdner Stadtbild verschwunden. Offiziell wurde es wegen der Bauarbeiten zur Erweiterung des Sächsischen Landtags am Ostra-Ufer demontiert und eingelagert. Wohin – und ob – es zurückkehren würde, blieb lange offen.Jetzt liegt eine Entscheidung vor. Ab April soll das Denkmal neben der Russisch-Orthodoxen Kirche aufgestellt werden, zunächst bis zum ersten Quartal 2031. Das geht aus einem Schreiben des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) vom 6. Februar hervor, das dem Eigentümer des Denkmals, dem Deutsch-Russischen Kulturinstitut (DRKI), sowie der Berliner Zeitung vorliegt.
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Dostojewski-Denkmal in Dresden: So kam es zum neuen Standort
Der Vorschlag für den neuen Standort kam vom Eigentümer selbst. Das DRKI hatte der Landesebene diesen Platz als Interimsort vorgeschlagen. Der Institutsleiter Dr. Wolfgang Schälike spricht im Interview von einer „pragmatischen Lösung“ unter den gegebenen Umständen. Ziel sei es gewesen, einen Standort zu finden, der rechtlich umsetzbar sei und das Denkmal wieder im öffentlichen Raum sichtbar mache.
Zugleich beschreibt er den Weg dorthin als langwierig. Mehrere innerstädtische Standorte seien geprüft worden. Die zuständige Denkmalpflege habe den eingereichten Vorschlägen jedoch nicht zugestimmt, bedauert Schälike.
Dostojewski-Denkmal: Warum fünf zentrale Standorte gescheitert sind
„Über den nun vorgesehenen Standort........
