1,5 Milliarden für Gasreserve: Expertin kritisiert Reiches Plan als teuer und fast nutzlos
Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit selbst für das Ende der Heizperiode ungewöhnlich leer. Zuletzt lag der Füllstand laut Daten von Gas Infrastructure Europe (GIE/AGSI) bei nur 16,54 Prozent.Jetzt zeigt sich: Die Merz-Regierung plant eine strategische Gasreserve. Rund zehn Prozent der deutschen Speicher – etwa 24 Terawattstunden – sollen künftig als staatlicher Notfallpuffer vorgehalten werden. Im Ernstfall würde diese Menge ausreichen, um Haushalte und Unternehmen in einem normalen Winter etwa zwei Wochen zu versorgen, bei extremer Kälte nur rund eine Woche.
Gasreserve soll Versorgung sichern – aber nur für wenige Wochen
Die Kosten sind erheblich. Für die Erstbefüllung kalkuliert das Wirtschaftsministerium mit 500 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro, hinzu kommen laufende Kosten von bis zu 165 Millionen Euro jährlich. Finanziert werden soll die Reserve aus dem Bundeshaushalt.
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