We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close
Aa Aa Aa
- A +

Ratgeber Reise Urlaub 2020: Elf Tipps für die Reise mit Mietwagen

5 1 0
23.05.2020

BerlinAm 15. Juni beginnt wieder die Reisefreiheit, wenn auch sehr eingeschränkt und noch nicht überall. Viele Urlauber machen jetzt Ferien in Deutschland oder im benachbarten Ausland - und nehmen dazu einen Mietwagen. Worauf man bei Mietwagen-Buchungen in Zeiten der Corona-Epidemie achten muss, haben wir für Sie zusammengefasst.

Zuerst eine gute Nachricht: Mietwagen für die Sommermonate sind in Deutschland durch die Corona-Pandemie aktuell günstiger als vor der Krise. Mietwagenkunden, die bereits zu Beginn des Jahres (Januar bis Mitte März) ihren Wagen in Deutschland für die Monate Juni, Juli, August oder September buchten, zahlten durchschnittlich 42,75 Euro pro Tag. Mit Beginn der Reise- und Kontaktbeschränkungen in Deutschland sank auch der durchschnittliche Tagesmietpreis. Bei einer Buchung ab Ende März zahlten Verbraucher nur noch 38,24 Euro, wenn sie sich für die Sommermonate ein Auto sicherten. Das sind knapp elf Prozent weniger als vor Beginn der Krise.

Die Gründe sind klar: Mit den Kontaktbeschränkungen brach auch die Nachfrage nach Mietwagen deutlich ein. Gleichzeitig verkleinerten die Anbieter ihre Fahrzeugflotten, wodurch größere Preissenkungen vermieden wurden. „Aktuell steigt die Nachfrage nach Mietwagen in Deutschland wieder, um sie im diesjährigen Sommerurlaub zu nutzen“, sagt Dr. Andreas Schiffelholz, Geschäftsführer Mietwagen bei CHECK24. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um noch günstige Preise und Fahrzeuge der gewünschten Kategorie mitzunehmen.“

Deutlich wurde der Preisverfall für einen Mietwagen z. B. in München. Reisende, die einen Leihwagen für Juni, Juli, August oder September bereits Anfang des Jahres buchten, zahlten im Schnitt 39,24 Euro pro Tag. Kunden, die für den gleichen Zeitraum während der Reisebeschränkungen reservierten, zahlten nur 34,93 Euro am Tag. Das sind elf Prozent weniger. Auch in Hamburg mieteten Kunden Autos rund elf Prozent günstiger an. Hier reduzierte Corona den durchschnittlichen Tagesmietpreis um knapp fünf Prozent.

Bis zum 15. Juni gilt noch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Das heißt: Das Thema Mietwagen wird erst Mitte Juni interessant – wobei man dringend beachten muss, dass sich die Regeln und Bestimmungen im Ausland oft erheblich von denen in Deutschland unterscheiden.

Der Betrieb der Mietwagenstationen läuft im Ausland weitestgehend normal weiter. Besonders in Spanien sind wegen der strengen Ausgangssperren allerdings kleinere Mietwagenstationen geschlossen. Berichten zufolge dürfen Mietwagen zudem ausschließlich für wichtige Alltagsbesorgungen genutzt werden und nicht etwa für touristische Zwecke.

Mietwagen-Anbieter in Deutschland haben sich auf die Corona-Situation eingestellt. Die Fahrzeuge werden in einem mehrstufigen Verfahren intensiv gereinigt, meist in den eigenen Filialen, um die Virusübertragung zu minimieren, Die Anzahl von Mitarbeitern und Kunden an einem Standort wird überall begrenzt, an den Countern gibt es Plexiglas-Schutzscheiben. Alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt tragen Gesichtsmasken.

Hier kommen 11 Tipps, die Sie während der Corona-Pandemie beim Buchen eines Mietwagens beachten sollten – zunächst für einen Wagen in Deutschland, aber auch später beim Anmieten im Urlaubsort im Ausland.

1. Hygiene. Händewaschen ist natürlich auch hier oberstes Gebot: „Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife, etwa vor und nach der Fahrt, sollte immer durchgeführt werden", sagt Dr. Klaus-Friedrich Bodmann, Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie vom Klinikum Weiden sowie Vorsitzender der Infektliga. An Tankstellen empfiehlt sich das Benutzen der bereitgestellten Einweghandschuhe sowie bargeldloses Bezahlen. Um die Hände und Oberflächen auch unterwegs säubern zu können, eignet sich das Mitführen von Desinfektionsmitteln oder Feuchttüchern, die Wasch-Tenside enthalten.

Möchte man auf Nummer sicher gehen, rät A.T.U-Experte Franz Eiber........

© Berliner Zeitung