Hammer-Attacke auf wildfremde Frau: „Er hat ihr ohne Grund ins Gesicht geschlagen“

Es ist ein Albtraum, der sich in Berlin gefühlt immer häufiger ereignet. Menschen werden auf offener Straße unvermittelt angegriffen, schwer verletzt oder gar getötet. So starb im Dezember vorigen Jahres ein 69-jähriger Mann, weil sich sein Nachbar offenbar für den Serienmörder Freddy Krueger aus der amerikanischen Nightmare-Horrorserie hielt. Der Prozess gegen den 23-jährigen, vermutlich psychisch kranken Täter, läuft gerade in Berlin.

Jetzt kommt ein weiteres sogenanntes Sicherungsverfahren hinzu: Seit Dienstag muss sich ein 31-jähriger Mariendorfer am Landgericht Berlin wegen einer lebensbedrohlichen Attacke verantworten. Richard S. soll auf offener Straße eine ihm völlig fremde Frau bewusstlos geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm eine gefährliche Körperverletzung vor.

Maria B.* kam am 22. November vorigen Jahres gegen 14.45 Uhr mit ihrem elf Jahre alten Sohn vom Kieferorthopäden. Auf dem Tempelhofer Damm Ecke Alt-Tempelhof begegnete sie Richard S.

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Er soll um die Ecke gebogen sein und der Frau laut Staatsanwaltschaft unvermittelt mit dem Hammer auf die Schläfe geschlagen haben. Maria B. stürzte zu Boden – „wie ein Baum“, so beschreibt es ein Zeuge. Sie blieb bewusstlos liegen.

Richard S. soll seinen Weg unbeirrt fortgesetzt und den Hammer vor einem Bekleidungsgeschäft weggeworfen haben. Wenig später wurde er von alarmierten Polizisten festgenommen. Seitdem ist er im........

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