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Unterwegs zu Hause: Die Geschichte des mobilen Wohnens

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30.06.2020

BerlinIm Sommerurlaub 2020 ist nichts, wie es war. Wer Flugreisen in Corona-Zeiten scheut, der sucht nach Alternativen. Das kann Urlaub auf Balkonien sein. Oder man nimmt das Zuhause einfach mit: Im Wohnmobil oder Caravan bleibt die Familie unter sich. Die jüngst vom Caravaning Industrie Verband (CIVD) veröffentlichten aktuellen Zulassungszahlen belegen, dass der seit Jahren anhaltende Boom nach dem pandemiebedingten Einbruch im April ungebrochen ist.

Demnach hat die Zahl der Neuzulassungen von Wohnmobilen im Mai den höchsten Stand der Branchengeschichte erreicht. Mehr als 10.000 neue Wohnmobile seien seit der Lockerung der Corona-Einschränkungen registriert worden, teilte der Verband mit – eine Steigerung um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Mai 2019. Der Verband erwartet auch in den kommenden Monaten eine hohe Nachfrage: „Caravaning ist in diesen Zeiten eine der sichersten Urlaubsformen, da man mit einem Freizeitfahrzeug nur mit Personen des eigenen Haushaltes verreist“, sagte CIVD-Chef Daniel Onggowinarso.

Das mobile Heim ist nichts Neues. Schon vor Beginn der christlichen Zeitrechnung ließen sich Königin Kleopatra und ihr Geliebter Marcus Antonius in einem von 22 Ochsen gezogenen wohnlich ausgestatteten Wagen durch Ägypten kutschieren, erzählen........

© Berliner Zeitung