Gleich hinter Berlins Stadtgrenze ist er auch schon zu sehen: Sven Herzberger. Sein Gesicht ist tatsächlich das erste, das direkt hinter der südöstlichen Berliner Stadtgrenze in den Blick fällt. Am Straßenrand steht ein riesiges Wahlplakat. Von dort lächelt der Mann mit dem runden Gesicht ernst und überlebensgroß den Autofahrern zu.

Sven Herzberger ist hier in Zeuthen seit fünf Jahren Bürgermeister, eine kleine prosperierende Stadt im boomenden Berliner Speckgürtel. Der 54-Jährige ist erfolgreich und beliebt, trotzdem will er einen Schritt weiter gehen, will Landrat des gesamten Kreises Dahme-Spreewald werden. Am Sonntag wird gewählt. Eigentlich würde das überregional kaum jemanden interessieren, wenn nicht mal wieder die Demokratie gerettet werden müsste.

So sehen es die Unterstützer von Sven Herzberger. Der Anwalt hatte Mitte Oktober im ersten Wahlgang knapp gegen den AfD-Kandidaten Steffen Kotré verloren. Ihm fehlten 317 Stimmen. Da auch Korté nicht die nötige absolute Mehrheit erreichte, gehen die beiden nun in die Stichwahl.

Es wird wieder eine Wahl, bei der die politische Klasse der Bundesrepublik für einen kurzen Moment auf einen Landkreis schaut, der zwar doppelt so groß ist wie Berlin, aber 20-mal weniger Einwohner hat. Aus bundesweiter Sicht ist Dahme-Spreewald nicht bedeutsam, trotzdem sorgt das Duell für Schlagzeilen. Im Kleinen geht es darum, ob der erfolgreichste Landkreis in Ostdeutschland künftig von der AfD regiert wird. Im Großen geht es darum, ob die nationalkonservative bis rechtsextremistische AfD ihren Aufstieg fortsetzt.

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Am Sonntag werden sich die Augen in den Berliner Parteizentralen nach Dahme-Spreewald richten; so wie im Juni, als im thüringischen Sonneberg erstmals ein AfD-Mann zum Landrat gewählt wurde. Nun soll Sven Herzberger dies in Brandenburg verhindern.

Der Mann mit dem gewinnenden Lächeln steigt in sein Wahlwerbe-Auto und fährt zum Interview bei einem Lokalradio in Wildau. Unterwegs hält er an, weil sich an einem der großen Aufsteller am Straßenrand die Ecke des Plakats gelöst hat. Er streicht sie glatt. „So, jetzt kann es weitergehen.“ Er hat es eilig, er hat Termine, er will eine Wahl gewinnen. Er will Landrat werden, weil er „unten in der Politik“, also nahe beim Bürger, noch etwas konkret verändern kann.

Die AfD steht in Umfragen gut da: In den ostdeutschen Ländern ist sie überall die Nummer eins und im Bund nach der CDU die größte Oppositionspartei. Aber am Straßenrand in Zeuthen ist Herzberger klar der Chef. Überall seine Plakate und nur wenige seines Kontrahenten. Mal wird Herzberger als „Möglichmacher“ angepriesen, mal als der „Ausgleichende“. Die Plakate sind ungewöhnlich: Es fehlen die Farben irgendeiner Partei. „Ich bin ganz bewusst in keiner“, sagt er.

Aber er war es mal. Der Mann, der aus Strausberg stammt und vor dem Mauerfall über Ungarn in den Westen flüchtete, war in der DDR nie in einer Partei. In den 90er-Jahren war er kurz bei der damaligen PDS, dann noch kürzer bei der SPD. „Dann war bei mir mit den Parteien endgültig Schluss.“ Er wurde Anwalt und war als leitender Angestellter bei einem Versandhaus für 900 Leute zuständig. 2004 zog er nach Zeuthen. Dort fragten ihn unabhängige Wählergruppen, ob er helfen wolle, die SPD-Vorherrschaft auf dem Bürgermeister-Posten zu brechen. Er siegte im ersten Wahlgang mit 63 Prozent.

Bei Bürgermeisterwahlen haben solche Einzelkandidaten durchaus Chancen gegen die noch immer prägenden Parteien, weil vor Ort vor allem die Persönlichkeit der Kandidaten zählt. Bei Landratswahlen sind Parteilose oft chancenlos. Nicht mal 40 der bundesweit 294 Landkreise werden parteilos regiert. In Dahme-Spreewald stellte die SPD alle drei bisherigen Landräte seit dem Ende der DDR. Nun will Sven Herzberger auch diese Dauerherrschaft brechen. „Ich bin dabei bewusst ein unabhängiger und überparteilicher Kandidat.“

Ist das also ein Duell? Herzberger allein gegen die AfD? „Das nicht“, sagt er. Denn er hat vor dem ersten Wahlgang ein sehr breites Wahlbündnis geschmiedet. Ihn unterstützen die Linken, die FDP, die CDU und unabhängige Wählergruppen. Die anderen stellten keine eigenen Kandidaten auf, die einen gaben auch noch Geld für Plakate, die anderen klebten sie und machen Wahlkampf. Die SPD trat mit einer Kandidatin an und verlor. Doch nun ruft sie zur Wahl von Sven Herzberger auf, genau wie die Grünen.

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Sven Herzberger betritt das Studio des Lokalsenders Radio SKW. Susanne Trotzki, die Morgenmoderatorin, empfängt ihn herzlich. Sie reden locker und scherzen. Eigentlich endet ihre Sendung um 10 Uhr. „Aber für solch einen Gast hänge ich noch eine Stunde mit Interviews dran.“

Herzberger sitzt vor dem Mikrofon und sagt, dass er nervös sei. Dann beginnt das Frage-Antwort-Spiel. Auch hier geht es um seine Siegeschancen. Rein rechnerisch hat er schon gewonnen, weil er quasi zwei Drittel des Wählerspektrums auf sich vereint. „Doch das sagt nichts über den Wahlausgang“, sagt er. Denn diese scheinbare Sicherheit kann sich am Sonntag als fatal erweisen. „Viele denken, dass die Wahl schon gelaufen sei.“ Das könne dafür sorgen, dass die Wahlbeteiligung in den Keller sackt. „Doch die AfD kann ihre Wählerschaft gut mobilisieren.“

Er ist ernst und konzentriert, die Musik ist locker und entspannt. Die Grooveminister singen „Das haben wir uns verdient“. Dann erklärt Herzberger die Sache mit dem Quorum: Der Sieger benötige mindestens 22.043 Stimmen, also 15 Prozent aller Wahlberechtigten. „Das kann eng werden“, sagt er. „Wenn die Wahlbeteiligung niedrig ist, weil alle glauben, der Anti-AfD-Block wird es schon richten.“

Herzberger denkt, dass die AfD eine treue Wählerschaft hat und dass die wieder wählen geht. Deshalb richtet er sich direkt an die Hörerschaft: „Gehen Sie bitte wählen“, sagt er. Dann singt Robbie Nevil „C’est la vie“.

Sein Konkurrent Steffen Kotré lebt nicht in Dahme-Spreewald und hat doch den ersten Wahlgang gewonnen. Sein Etappensieg liegt sicher auch am bundesweiten Erfolg seiner Partei. Die profitiert von den Debatten um die hohen Flüchtlingszahlen, die Kosten für deren Unterbringung und vom Frust über die Ampel-Koalition in Berlin.

Nach einer Stunde im Studio hat Herzberger alle Fragen beantwortet, eilt zu seinem Auto und fährt schnell nach Hause. Er wohnt in einer Straße mit beeindruckenden alten Villen auf riesigen Grundstücken am See. Doch der Noch-Bürgermeister wohnt eben auf der anderen Straßenseite, in einem Haus von wirklich bescheidener Größe. Er legt ein paar Plakate und Flyer ins Auto und erzählt, dass er in der Woche vor der Wahl außer Dienst ist und für den Endspurt des Wahlkampfes extra Urlaub genommen hat. „Das sorgt dafür, dass es bei mir zu Hause Ärger gibt“, sagt er und lächelt.

Breite Zweckbündnisse wie bei ihm sind kein Ausdruck von politischer Einigkeit, sondern zeigen, wie wackelig die Demokratie in diesen aufgeheizten Zeiten dasteht. Ein klassischer Wettbewerb ist das nicht mehr. Oft geht es nicht mehr darum, aus vier oder fünf Kandidaten den besten oder die beste zu wählen, sondern die AfD zu verhindern. Doch das Modell der Ein-Zweck-Bündnisse wird nicht ewig funktionieren: Was ist, wenn sich bei einem Duell mit der AfD alle hinter einem Kandidaten sammeln sollen, der menschlich oder politisch ein Problemfall ist? Jemand, der nur deshalb ins Amt kommen soll, weil er nicht in der AfD ist?

Bei Sven Herzberger ist das kein Problem, weder inhaltlich noch personell: Der Mann ist wortgewandt, gebildet, politisch bedacht und hat die nötige Verwaltungserfahrung. Er ist einer, auf den sich auch Parteien einigen können, die in der großen Politik nichts miteinander zu tun haben wollen. So wie CDU und Linke. Damit es keinen Ärger gibt, haben die für Herzberger auch keine gemeinsame Wahlliste gebildet, sondern alle unabhängig voneinander entschieden, ihn zu unterstützen.

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Er zeigt auf eines seiner Großplakate vor dem Rathaus. Dort steht: „Recht und Gerechtigkeit“. Ein Slogan, zu dem Herzberger steht und der auch für die beiden Pole seines Unterstützerspektrums steht. „Nicht nur als Anwalt weiß ich, dass es zwischen Recht und Gerechtigkeit einen erheblichen Unterschied gibt.“ Hinter dem Begriff „Recht“ sollen sich bei ihm die Konservativen sammeln. „Recht steht für Sicherheit und Ordnung und spricht die CDU an“, sagt er. „Und Gerechtigkeit ist die Sache der Linken.“

Er steigt ins Wahlkampf-Auto und fährt los. Der nächste Termin steht an. Der Kreis ist groß, erstreckt sich vom BER in Schönefeld über den viel besuchten Spreewald bis fast nach Cottbus. Als er im gutbürgerlichen Norden des Kreises losfährt, ist der Himmel blau, die Sonne scheint. Seine dünne Jacke reicht völlig aus. Eine Stunde später hängt der Himmel im ländlichen Süden des Kreises voller schwerer Wolken. Der Wind pfeift über den Parkplatz eines besonders billigen Billig-Discounters. Es ist kalt, aber Herzberger in seiner dünnen Jacke macht tapfer Wahlkampf. Er streicht über seinen Bauch. „So schnell friere ich nicht.“ Doch es ist zu sehen, dass fünf Wochen Extra-Wahlkampf nach der Arbeitszeit schlauchen. Sein Gesicht ist nicht mehr so rund wie auf den Plakaten. „13 Kilo weniger“, sagt er, „meine Wahlkampf-Diät“.

Er lacht, holt Luft und geht zu den Leuten, die aus dem Laden kommen. Es ist Wahlkampf quasi im Stammland seiner politischen Gegner. Hier hängen nur wenige Plakate von ihm und sehr viele von der AfD.

Im Süden und Osten Brandenburgs ist die AfD inzwischen eine dominante Kraft. Dort holten die rechten Radikalen bei der vergangenen Landtagswahl 15 Direktmandate. Hier in Straupitz, einem Dorf mit einer beeindruckend großen Schinkelkirche, kam sein Kontrahent auf 40 Prozent.

Mitten im Ort steht Herzberger. Die Szenerie wirkt absurd: Der Ausgang des Ladens ist in der Mitte des weiten Parkplatzes, doch Sven Herzberger darf die Kunden vor der Tür nicht ansprechen. Der Manager des Ladens hat Politik auf dem Parkplatz verboten. Herzberger steht 30 Meter entfernt. Nur dort, ganz am Rand des Parkplatzes – auf dem Zehn-Quadratmeter-Areal vor dem Gemeinderaum –, darf er seinen kleinen Stand aufbauen. Er wirkt etwas verloren. Sobald jemand den Laden verlässt, läuft er zu dem potenziellen Wähler. Er nimmt es gelassen. „Es ist, wie es ist. Wichtig ist nur, dass die Bedingungen fair sind“, sagt er. „Und das sind sie. Auch mein Konkurrent darf nicht mitten auf dem Parkplatz werben.“

Er geht zu allen Kunden, doch die haben meist nur skeptische Blicke übrig. Seine Themen sind: bezahlbare Wohnungen, bessere Landarztversorgung, natürlich die Flüchtlingsfrage und mehr Busse für die entlegenen Ecken des Kreises. Manche nehmen seinen Flyer, viele brubbeln nur vor sich hin. Ein älterer Herr mit weißem Haar und vollen Einkaufsbeuteln spricht immerhin mit ihm: „Sie möchten also mein Landrat werden?“, fragt er und lässt sich widerwillig den Flyer geben.

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„Von der Politik wurde uns ja über viele, viele Jahre ganz viel versprochen“, sagt der Mann, ein klassischer Vertreter der vielen Unzufriedenen. Er kann das auch begründen. „Sobald eine Partei die Mehrheit errungen hat, hören die da oben gar nicht mehr zu, was wir hier unten zu sagen haben.“ Er schüttelt den gesenkten Kopf. Als Herzberger sagt, dass er parteilos ist, schaut der Mann kurz auf. „Na dann viel Glück.“ Er geht los. Nach ein paar Metern ruft er: „Vielleicht gelingt es Ihnen ja, ein bisschen am Rad zu drehen.“ Herzberger nickt. Er sagt: „Der Frust sitzt bei vielen wirklich tief.“

Noch immer pfeift der Wind über den Platz. Aber Herzberger macht weiter, spricht die Leute an und lässt sich ausfragen, wenn mal jemand zuhören will. Es ist kalt, aber der Wind vertreibt auch die Wolken. Als die Sonne rauskommt, sieht Sven Herzberger mit seiner dünnen Jacke wieder passend gekleidet aus. Und er erntet nicht nur Skepsis, Desinteresse und den großen Unmut über „die da oben“. Als er zu einer Kundin läuft, sagt sie: „Ich kenne Sie, keine Sorge.“ Sie nimmt ihre Einkaufstüten aus dem Korb. „Ich habe Sie schon beim ersten Mal gewählt und werde es wieder tun.“ Er sagt: „Wunderbar. Danke schön.“ Er lächelt, sie lächelt.

QOSHE - Allein gegen die AfD: Die Landratswahl vor den Toren Berlins - Jens Blankennagel
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Allein gegen die AfD: Die Landratswahl vor den Toren Berlins

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10.11.2023

Gleich hinter Berlins Stadtgrenze ist er auch schon zu sehen: Sven Herzberger. Sein Gesicht ist tatsächlich das erste, das direkt hinter der südöstlichen Berliner Stadtgrenze in den Blick fällt. Am Straßenrand steht ein riesiges Wahlplakat. Von dort lächelt der Mann mit dem runden Gesicht ernst und überlebensgroß den Autofahrern zu.

Sven Herzberger ist hier in Zeuthen seit fünf Jahren Bürgermeister, eine kleine prosperierende Stadt im boomenden Berliner Speckgürtel. Der 54-Jährige ist erfolgreich und beliebt, trotzdem will er einen Schritt weiter gehen, will Landrat des gesamten Kreises Dahme-Spreewald werden. Am Sonntag wird gewählt. Eigentlich würde das überregional kaum jemanden interessieren, wenn nicht mal wieder die Demokratie gerettet werden müsste.

So sehen es die Unterstützer von Sven Herzberger. Der Anwalt hatte Mitte Oktober im ersten Wahlgang knapp gegen den AfD-Kandidaten Steffen Kotré verloren. Ihm fehlten 317 Stimmen. Da auch Korté nicht die nötige absolute Mehrheit erreichte, gehen die beiden nun in die Stichwahl.

Es wird wieder eine Wahl, bei der die politische Klasse der Bundesrepublik für einen kurzen Moment auf einen Landkreis schaut, der zwar doppelt so groß ist wie Berlin, aber 20-mal weniger Einwohner hat. Aus bundesweiter Sicht ist Dahme-Spreewald nicht bedeutsam, trotzdem sorgt das Duell für Schlagzeilen. Im Kleinen geht es darum, ob der erfolgreichste Landkreis in Ostdeutschland künftig von der AfD regiert wird. Im Großen geht es darum, ob die nationalkonservative bis rechtsextremistische AfD ihren Aufstieg fortsetzt.

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Am Sonntag werden sich die Augen in den Berliner Parteizentralen nach Dahme-Spreewald richten; so wie im Juni, als im thüringischen Sonneberg erstmals ein AfD-Mann zum Landrat gewählt wurde. Nun soll Sven Herzberger dies in Brandenburg verhindern.

Der Mann mit dem gewinnenden Lächeln steigt in sein Wahlwerbe-Auto und fährt zum Interview bei einem Lokalradio in Wildau. Unterwegs hält er an, weil sich an einem der großen Aufsteller am Straßenrand die Ecke des Plakats gelöst hat. Er streicht sie glatt. „So, jetzt kann es weitergehen.“ Er hat es eilig, er hat Termine, er will eine Wahl gewinnen. Er will Landrat werden, weil er „unten in der Politik“, also nahe beim Bürger, noch etwas konkret verändern kann.

Die AfD steht in Umfragen gut da: In den ostdeutschen Ländern ist sie überall die Nummer eins und im Bund nach der CDU die größte Oppositionspartei. Aber am Straßenrand in Zeuthen ist Herzberger klar der Chef. Überall seine Plakate und nur wenige seines Kontrahenten. Mal wird Herzberger als „Möglichmacher“ angepriesen, mal als der „Ausgleichende“. Die Plakate sind ungewöhnlich: Es fehlen die Farben irgendeiner Partei. „Ich bin ganz bewusst in keiner“, sagt er.

Aber er war es mal. Der Mann, der aus Strausberg stammt und vor dem Mauerfall über Ungarn in den Westen flüchtete, war in der DDR nie in einer Partei. In den 90er-Jahren war er kurz bei der damaligen PDS, dann noch kürzer bei der SPD. „Dann war bei mir mit den Parteien endgültig Schluss.“ Er........

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