Teurer Sprit: Der deutsche Staat und die Konzerne sind die Kriegsprofiteure

Der aus dem Ufer laufende Krieg im Nahen Osten hat einige mächtige Profiteure. Bereits Bertolt Brecht sagte so treffend: „Der Krieg findet immer seinen Weg, Geschäfte zu machen.“ Bereits die „normalen“ Steuern sind hierzulande viel zu hoch, die Lebensmittelkosten steigen und die Mieten sind ohnehin kaum noch zu bezahlen.

Und nun hat der ohnehin geschundene Bürger ein neues „Wutthema“ aufgedrückt bekommen. Die steigenden Benzinpreise in Deutschland erhitzen die Gemüter: Es gibt großen Ärger darüber, dass der Kraftstoff in den Nachbarländern günstig bleibt und hierzulande nicht. Dort wird der Preis vielfach reguliert; in Deutschland sind die Preise liberal organisiert. Das bedeutet, dass unsere Tankstellen mehrfach täglich ihre Preise ändern können. Und es heißt auch, dass der Staat kaum direkt in die Preisbildung eingreift.

Fast die Hälfte kassiert der Staat

Indirekt aber durchaus. Der Staat kassiert durch eine CO2-Steuer und durch 19 Prozent Mehrwertsteuer allein durch den Kraftstoffverbrauch seiner Bürger rund 37 Milliarden Euro im Jahr 2025. Wir zeigen ihnen hier schonungslos auf, was der Staat uns an einem Liter Diesel abnimmt: Nehmen wir als Beispiel einen Preis von 2,05 Euro pro Liter Diesel. Davon nimmt uns der Staat folgende Steuern weg: Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, CO2-Steuer.Das sind rund 95 Cent pro Liter, also fast die Hälfte. Knapp die andere Hälfte erhalten die Benzingiganten ExxonMobil (USA), Shell (Großbritannien/Niederlande), Chevron Corporation (USA), BP (Großbritannien),........

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