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Serdar Somuncu: „Es geht mir am Arsch vorbei, ob das Zigeunerschnitzel heißt“

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16.09.2020

BerlinFür einen Kabarettisten ist es die Höchststrafe. Der Programmchef des zum RBB gehörenden Radiosenders Radioeins, Robert Skuppin, hat sich für einen von Serdar Somuncu zusammen mit Florian Schroeder aufgenommenen Podcast am Dienstag förmlich entschuldigt. „Leider hat sich bei vielen Zuhörer*innen des Podcasts offenbar der Eindruck verfestigt, der radioeins-Podcast wolle rassistische und sexistische Klischees zementieren. (…) Es tut uns leid, dass es zu diesen Missverständnissen gekommen ist. Radioeins übernimmt dafür die Verantwortung und entschuldigt sich auch im Namen der beiden Protagonisten bei all den Menschen, die sich deshalb beleidigt oder herabgewürdigt fühlen. Radioeins hatte niemals die Absicht, rassistische oder sexistische Stereotypen zu befördern.“

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Zugänglich war der rund drei Stunden dauernde Podcast bereits seit dem 6. September, der Shitstorm setzte erst Tage später ein, unter anderem wegen Formulierungen wie dieser: „Es geht mir am Arsch vorbei, ob das Zigeunerschnitzel heißt oder Mohrenwirt. (…) Solange es nicht unter Strafe steht, sage ich N*“, erklärt Serdar Somuncu und sprach das N-Wort aus. Menschen, die sich darüber echauffieren, seien „alles Pisser“. „Meistens Frauen“, so........

© Berliner Zeitung


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