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Vier Kandidaturen für den Parteivorsitz: Wer rettet die Linke?

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23.06.2022

In der Linken war die Nervosität in den vergangenen Tagen geradezu mit Händen zu greifen. Am Freitag beginnt in Erfurt der Parteitag, von dem alle Lager in seltener Einheit sagen, es könnte der letzte Versuch vor dem endgültigen Absturz der Partei sein. Eigentlich war er als Programmparteitag geplant, doch nach den Querelen der vergangenen Monate muss auch der Bundesvorstand erst reformiert und dann komplett neu gewählt werden. Und außerdem soll die #MeToo-Affäre auch noch gleich mit aufgearbeitet werden. Die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung hatten nicht nur den hessischen Landesverband erschüttert. Die Neuerfindung der Partei in drei Tagen – gibt es da eine andere Option als das komplette Scheitern?

Die Partei befindet sich gerade in ihrer größten Krise seit der Gründung durch den Zusammenschluss der ostdeutschen PDS mit der westdeutschen WASG vor 15 Jahren. Das liegt vor allem daran, dass man es in diesen anderthalb Jahrzehnten vor allem auf der Führungsebene geschafft hat, sich komplett zu zerstreiten: Bewegungslinke gegen Reformer, Ost gegen West, Putin-Versteher gegen Ukraine-Unterstützer, linke Landeregierungen gegen Bundespartei und innerhalb der Bundestagsfraktion jeder gegen jeden. Die Auswahl an Schlachtfeldern ist beachtlich.

Wie kommt DIE #LINKE wieder auf die Beine? Wie sinnvoll sind Sanktionen gegen #Russland? In diesem Interview beantworte ich viele Fragen mit Blick auf den #Krieg in der #Ukraine und unseren Bundesparteitag am Wochenende in Erfurt: https://t.co/vM6FRmgZ6T

Dabei hat die parteieigene........

© Berliner Zeitung


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