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Diese elf Dinge sollten Sie über die Bundestagswahl wissen

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23.09.2021

Berlin - Am Sonntag ist es so weit, dann ist der Wahlkampf zu Ende und die Bürgerinnen und Bürger haben die Entscheidung. Hier einige Dinge, die man dabei im Blick haben sollte.

Nein. In Deutschland wird der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin nicht direkt gewählt, sondern vom Bundestag – nachdem die Koalitionsverhandlungen für eine neue Regierung abgeschlossen sind. Die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock und ihr Konkurrent von der SPD, Olaf Scholz, treten im Wahlkreis 61 in Potsdam als Direktkandidaten an. Dort und nur dort können die Menschen über ihren direkten Einzug ins Parlament (nicht ins Kanzleramt!) bestimmen. Bei Armin Laschet geht das überhaupt nicht. Er tritt in seinem Bundesland Nordrhein-Westfalen nicht als Direktkandidat an und wird – wenn überhaupt – über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Dort steht er auf Platz 1.

Mit der Erststimme wird ein bestimmter Kandidat in den Wahlkreis gewählt, in dem sie wohnen. Gewählt ist dort, wer die meisten Stimmen hat (Persönlichkeitswahl). Setzen Sie dabei auf den Verlierer, ist Ihre Stimme quasi verloren. Bei der Zweitstimme ist das anders. Deshalb ist sie auch die wichtigere: Mit ihr wird bestimmt, welche Partei wie stark in den Bundestag einzieht (Verhältniswahl).

Viele Menschen........

© Berliner Zeitung


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